Betting Exchange – mit Wettbörsen in die Fußstapfen der Buchmacher treten

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Sportwetten sind beliebter denn je. Wer hatte da nicht schon lange einmal Lust einen Schritt weiter zu gehen, in die Fußstapfen der Buchmacher zu treten und selber Wetten anzubieten.

Wettbörsen im Internet machen dies möglich!

Betting Exchange – selber Sportwetten anbieten

Das Internet hat die Art der traditionellen Wettmärkte revolutioniert. An der Spitze der Revolution stehen Wettbörsen (engl: Betting Exchange) ; Plattformen, die das Wetten zwischen 2 Personen ermöglichen.

Beim klassischen Buchmacher wettet der Spieler immer gegen den Wettanbieter selber und das zu einer vom Anbieter festgelegte Quoten, die sich aus der Stärke des Teams und der Gewinnmarge errechnen. Die Quote für den jeweiligen Wettmarkt von gut informierten Tradern festgesetzt. Wettbörsen verfolgen einen anderen Ansatz und bieten den Nutzern eine Plattform auf denen der Teilnehmer selber – nicht nur der Buchmacher – Wetten anbieten kann. Nutzer können also nicht nur die Rolle des Wetters (backing) sondern auch die Rolle des Buchmachers einnehmen und Wetten zu eigenen Quoten anbieten, wobei die Wettbörse selber als Vermittler in dem Austausch agiert.

Beispiel:

  1. Spieler A glaubt, dass Chelsea ManU bei der nächsten Begegnung nicht schlagen wird und bietet diese Wette (Sieg ManU) zu einer Quote von 4.00 an – dabei riskiert A 3€ für jeden 1€ der gegen ihn gesetzt wird.
  2. Spieler A glaub fest daran, dass Chelsea ManU schlagen wird und setzt 1€ zu einer Quote von 4.00
  3. Die Plattform matched die beiden Wetten von A und B.

Das Konzept der Betting Exchanges wurde im Jahr 2000 erstmals durch die englische Internetseite Flutter ins Leben gerufen. Damals wurden zum ersten mal Wetten von Person zu Person ermöglicht.

Im Prinzip ist es also nichts anderes als die Wette zweier Sportfans, die auf das Ergebnis der nächsten Begegnung gegeneinander wetten. Damit alles mit rechten Dingen zugeht, übernimmt der Anbieter die Rolle des Treuhänders.

 

Wettbörse vs klassischer Buchmacher – wo sind die Unterschiede?

 

Traditionelle Buchmacher

Jahrelang waren Buchmacher fast die einzige Wahlmöglichkeit wenn es um Sportwetten ging. Die meisten Börsen verdienen ihr Geld durch Entrichtung einer Provision, die als Prozentsatz der Nettogewinne für jeden Kunden zu jeder Veranstaltung oder Markt berechnet wird.

Um größere Gewinne zu erzielen können unabhängige Wetten (z.B. Wetten auf verschiedene Spiele in unterschiedlichen Sportarten) kombiniert werden. Häufig kommt es aber vor, dass Nutzer die intensiv und mit hohen Beträgen wetten von den Anbietern eingeschränkt werden.

Betting Exchange

Wie bereits erwähnt ist der größte Unterscheid, dass bei Wettbörsen 2 oder mehrere Individuen gegeneinander und nicht gegen den Buchmacher wetten. Dabei können Wetten auf Sieg und Niederlage eines Teams gesetzt werden. Somit bietet sich ein ganz neues, großes Feld an Wettmöglichkeiten. Zum Beispiel kann man, wenn man sich nicht sicher ist, welches Team gewinnen wird, aber rel

Limits findet man bei Betting Exchanges zumiest nicht. Einzige Einschränkung: es muss sich jemand mit passenden Einsätzen finden.

Wettbörsen arbeiten mit einer Quote, die von den Wettern selbst gesetzt werden. Ob eine bestimmte Quote angeboten bzw angenommen wird, hängt immer von den anderen Teilnehmern ab. Man selber entscheidet ob man angebotenen Quoten annimmt, oder selber anbietet. Wenn man mit einem anderen Wetter gepaart wird, sagt man, dass die Wette „gematched“ ist. Wenn sich niemand findet, der die andere Seite einnehmen will, ist die Wette „unmatched“. Utopische Quoten kommen auch bei Wettbörsen selten vor, da sich niemand finden wird, der die Wette matched.

Das Tippen in Betting Exchanges kann um einiges komplizierter sein, als das klassische Wetten bei Wettanbietern. Daher ist zu empfehlen, erstmal ein gewisses Maß an Grundwissen anzusammeln und elementare Buchmachererfahrung zu sammeln, bevor man sich an die Wettbörsen wagt.

Wett-Angebot

So gut wie alle großen Sportwetten-Anbieter am Markt bieten haben ein weitreichendes Angebot an populären und Randsportarten in ihrem Portfolio und gehen nicht nur in Breite sondern auch in die Tiefe. Wettbörsen hingegen leben von der Community. Aufgrund der wachsenden Beliebtheit finden sich inzwischen so ziemlich alle Klassiker wie Fußball, Tennis etc. im Angebot. Kleinere oder weniger beliebte Sportarten hingegen fehlen häufiger die Interessenten und dementsprechend auch die angebotenen Wetten.

betfair screenshot website

Vor- und Nachteile

Vorteile IconWas von den meisten als klarer Vorteil bei Wettbörsen angesehen wird, sind die zumeist höheren – da selbst bestimmten – Quoten. Auch die vom Buchmacher einkalkulierte Marge fällt weg. Beim Sportwetten gegen einen anderen User, fällt dann lediglich eine Provision für die Bereitstellung der Plattform und eventuell eine Wettsteuer an. Schaut man sich auf den Wettbörsen um, wird man aber trotzdem feststellen, dass sich die Quoten in einem gewissen Bereich einpendeln und Phantasiequoten sehr selten auf Interesse stoßen.

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nachteile IconWer Wert auf ein großes Wettangebot legt, der ist beim klassischen Buchmacher besser aufgehoben. Das liegt zum einen daran, dass das allgemeine Interesse an Randsportarten nicht so groß ist und sich häufig niemand findet, der eine Wette anbieten will und somit auch kein Angebot veröffentlicht werden kann.

Auch die Auswahl an Spezialwetten werden von Nutzern der Wettbörse eher selten angeboten und sind ist eher gering.

 

Wettarten: Back und Lay

Jede Wette die getätigt wird braucht einen Backer und einen Layer. Im klassischen Fall ist layed der Buchmacher (wettet, dass der Ausgang nicht eintritt) und der Nutzer backed die Wette (wettet also auf das Eintreten eines bestimmten Ereignisses). Da Wettbörsen lediglich als Plattformen und nicht als Buchmacher fungieren, können die Kunden beide Rollen einnehmen.

Die Wettbörse bieten jedem die Möglichkeit eine Wette entweder zu backen oder zu layen.

  • Back Wette: Wette auf das Eintreten eines bestimmten Ereignisses.
  • Lay Wette: Wette gegen das Eintreten eines bestimmten Ereignisses.

backlay

Man kann also nicht nur auf einen Sieg einer Mannschaft (z.B. Bayern München) wetten, sondern auch dagegen (Bayern München verliert oder spielt unentschieden).

Wenn jemand zum Beispiel denkt, das Team A eine Begegnung gewinnen wird, wird er eine back Wette – also auf den Sieg der Mannschaft – abgeben. Ein Buchmacher, der diese Wette anbietet, layed die Wette. Der Kunde bestimmt dann seinen Einsatz und stimmt der Quote die durch den Buchmacher vorgegeben wird zu. Verliert die Mannschaft oder spielt unentschieden behält der ‚Layer‘ den Einsatz. Gewinnt da Team, bezahlt der Layer dem Backer den Gewinn (Einsatz x Quote) aus.

Lay-Wetten kommen zu Stande, wenn zwei Nutzer gegensätzliche Ansichten haben. Zusätzlich müssen sie sich noch au Quote und Einsatz einigen.

 

Trading – kaufen und verkaufen an der Wettbörse

Dadurch, dass man im Betting Exchange Sportwetten nicht nur kaufen, sondern auch anbieten kann, eröffnet eine ganze Reihe von Möglichkeiten. Ausgeklügelte Gewinnoptimierungs- und Verlustminimierungsstrategien haben sich herauskristallisiert. Ziel ist es einen Gewinn zu machen, egal wie der Ausgang des Spiels aussieht.

Im Prinzip ist Trading bei den Wettbörsen nichts anderes, als das Handeln mit Aktien an der Börse. Quotenschwankungen werden genutzt um mit sogenannten Sure Bets Wetten einzugehen, bei denen nicht verloren werden kann und somit Gewinne sicher sind.

Die goldenen Regel des Tradens: „back high, lay low“.

 

 

Wettbörsen Vergleich: Deutschland und international

Wettbörse AngebotVermittlungsgebühr
WBX-logoWorld Betting Exchange – kurz WBX – bietet die beliebtesten Sportarten, politischen und gesellschaftlichen Events. Das Sortiment umfasst unter anderem American Football, Baseball, Golf, Boxen, Motorsport, Pferderennen, Fußball, Radfahren und Tennis. Zusätzlich kann auch auf Fernsehshows (z.B. Big Brother etc.) und politische Events wie anstehende Wahlen gewettet werden.Ausgeschlossen hat WBX lediglich bislang Kunden aus den USA.3-5%
mybet LogoBegonnen als reine Wettbörse hat Mybet sich inzwischen zum klassischen Buchmacher entwickelt. /
matchbook LogoDas Wetten den der Matchbook Wettbörse ist auch für deutsche Kunden möglich, eine Beschränkung gibt es derzeit noch nicht. Fokus liegt auf US-Sportarten wie NBA, Eishockey und Major League Baseball, die mit exzellenten Quoten vertreten sind. Im Bereich Fußball ist das Angebot hingegen noch durchaus ausbaufähig. /
betfair_logoBetfair betting Exchange ist eine der erfolgreichsten online Wettbörsen der Welt. Leider hat sich betfair aufgrund der Regulierung in Deutschland aus dem deutschen Markt zurück gezogen und wurde für deutsche Spieler gesperrt. 5%
betdaq-logoBetdaq wurde 2000 ins Leben gerufen und ist hinter betfair auf Platz 2 der Betting Exchanges. Das Angebot an Sportwetten ist recht umfangreich und umfasst neben Fußball, Basketball, Tennis, Boxen, Cricket und Football auch Politikwetten. User mit Wohnsitz in Deutschland, können zwar ein Konto bei Betdaq eröffnen und Einzahlungen vornehmen, – dürfen aber aus rechtlichen Gründen keine Wetten abschließen während sie sich auf deutschem Grund und Boden befinden. Betdaq behält sich das Recht vor dies zu prüfen.Ob das in der Realität auch immer so umgesetzt wird ist fraglich.2%

 

Fazit & Kontroverse

Ob man sich jetzt für traditionelle Sportwetten-Anbieter oder Wettbörsen entscheidet, hängt ganz alleine von den individuellen Präferenzen ab. Persönliche Vorlieben und Präferenzen sollten bei der Wahl primär entscheiden. Wem die klassische Wettstruktur mehr zusagt und gerne von Bonus Angeboten profitiert, der findet auch bei Anbietern wie bet365 beste Quoten, die an die der Betting Exchanges heran kommen.

Wer schon immer mal selber die Rolle des Buchmachers übernehmen wollte und Lust auf was neues hat, wird in Wettbörsen eine gute Alternative finden. Wobei es gerade für Anfänger ratsam ist, erste Erfahrungen bei klassischen Anbietern zu sammeln bevor sie sich auf an Betting Exchange wagt.

Wettbörsen rufen aber auch einige Kontroversen hervor. Gerade große Buchmacher argumentieren, dass anonyme Sportwetten bei Betting Exchanges gegen das Eintreffen eines Ereignisses Grundlage für Wettmanipulation sein kann, da es viel einfacher ist sicher zu stellen, dass zum Beispiel bei Pferderennen ein Pferd nicht ins Ziel kommt als sicher zu stellen, dass es gewinnt.

Börsen argumentieren, dass Korruption auf beiden Plattformen möglich ist und suggerieren, dass das Interesse der Buchmacher eher von wirtschaftlichen Interessen motiviert ist als von der Sorge um die Integrität des Sports.

Fakt ist, dass Betting Exchanges genau wie Buchmacher auch, die Identität ihrer Kunden überprüfen und Vorgänge sowie Transaktionen überwachen müssen um verdächtige Wettmuster zu identifizieren.

Egal aber welche Methode gewählt wird, der Spaß sollte wie immer im Vordergrund stehen. Betting Exchange ist eine nette Alternative zum klassischen Wetten, sollten aber nur mit Erfahrung gespielt werden.

 

Betting Exchange – mit Wettbörsen in die Fußstapfen der Buchmacher treten
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